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Beim Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird die Zeitarbeit ausgeschlossen

Beim Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird die Zeitarbeit ausgeschlossen

Dass geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz diskriminiert Die Zeitarbeit?!

Etliche Unternehmen haben Probleme, freie Stellen zu besetzen. Zur Linderung beitragen soll das neue Fachkräfte-Einwanderungsgesetz, das die Bundesregierung heute am 19.12.2018 verabschieden soll.

Aber wie so häufig will die Gesetzgebung, aus unerklärlichen Gründen, verhindern dass der Motor der Wirtschaft „Die Zeitarbeit“ diesen Prozess unterstützen kann! Sie möchte die Zeitarbeitsbranche im geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetz ausschließen. Es soll weiterhin für die Zeitarbeit verboten bleiben Arbeitnehmer im Nicht-EU-Ausland zu rekrutieren. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister Thomas Hetz bezieht Stellung, spricht von Diskriminierung der Branche und sieht angesichts des Fachkräftemangels im digitalen Wandel auch Nachteile für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Denn die Zeitarbeitsbranche könnte eine wichtige Drehscheibenfunktion übernehmen: Zum einen könnten die Personaldienstleister für kleine und mittelständische Unternehmen, die dazu selbst nicht in der Lage sind, die Rekrutierung im Ausland übernehmen. Und zum anderen könnten die Zeitarbeitsunternehmen den beim digitalen Wandel dringend benötigten IT-Fachkräften aus Drittstaaten, die jedoch des Öfteren im Projektbereich nur für kürzere Zeit gebraucht werden, eine langfristige Beschäftigungsperspektive in Deutschland bieten. Deshalb muss die Fachkräftezuwanderung für die Zeitarbeit geöffnet und die diskriminierende Sonderregelung für die Branche abgeschafft werden. Der BAP fordert im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens die Streichung dieser Sonderbestimmung in Paragraph 40 des Aufenthaltsgesetzes.“

Das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz auf einen Blick

Jobs für Menschen mit Berufsausbildung

Wer einen qualifizierten Abschluss hat, und dazu ein Angebot für einen Arbeitsvertrag, der seinem Abschluss entspricht – der darf diesen Arbeitsvertrag unterschreiben und kommen. Die Liste mit so genannten Mangelberufen fällt weg, genauso wie die Vorrangprüfung.

Arbeitssuche in Deutschland

Sechs Monate werden Bewerbern dafür eingeräumt, sofern sie ausreichend Deutsch sprechen und selber für ihren Lebensunterhalt sorgen. Sozialleistungen gibt es nicht. Für ausländische Schulabgänger, die sich hier einen Ausbildungsplatz suchen wollen, gibt es diese Möglichkeit auch – aber die Hürden sind deutlich höher.

Steuerungsmöglichkeiten

An vielen Stellen steht im Gesetzentwurf, die Behörden „können“ eine Aufenthaltserlaubnis erteilen – sie können sie also auch nicht erteilen, wenn sie Gründe dafür haben. Und:  Der Bundesarbeitsminister kann - je nach Arbeitsmarktlage -  jederzeit für einzelne Berufe oder Regionen die Vorrangprüfung wieder einführen.

Abgelehnte Asylbewerber

 Wer in Deutschland eine Duldung hat, aber schon lange hier lebt und arbeitet, für den soll es eine "Beschäftigungsduldung“ für zwei Jahre geben. Bedingungen: Arbeitszeit von mindestens 35 Stunden pro Woche, seit mindestens 1,5 Jahren. Das verdiente Geld muss für den Lebensunterhalt reichen und der Beschäftigte muss ausreichend Deutsch sprechen. 

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